Rückblick auf den 83. Deutschen Fürsorgetag
Unter dem Motto "TRANSFORMATIONEN – SOZIAL – MACHEN" wurde vom 16. bis zum 18.09.2025 viel diskutiert. Auch die Thüringer Präventionsketten boten am 18.09.2025 mit dem Fachforum "Präventionsketten erfolgreich gestalten: Armutsfolgen vorbeugen und ein gutes Aufwachsen für alle Kinder und Jugendlichen sichern!" Gelegenheit dafür.
Es wurden kommunale Praxisbeispiele der Präventionsketten aus dem thüringischen Saale-Orla-Kreis und der nordrhein-westfälischen Stadt Oberhausen vorgestellt. Die konkreten Beispiele zeigten, wie Präventionsketten vor Ort aufgebaut, Zielgruppen erreicht und Unterstützungsangebote gebündelt werden können. Im Anschluss erweiterten fachliche Inputs der Thüringer Präventionsketten, vertreten durch Programmleiterin Dr. Heike Schaarschmidt vom IKPE e.V., sowie vom Qualitätsverbund Kommunale Präventionsketten, vertreten durch Christoph Gilles, die Perspektive um zentrale Gelingensbedingungen und Herausforderungen. Abgeschlossen wurde das Fachforum durch einen Austausch mit allen Teilnehmenden, der verschiedene Sichtweisen auf kommunaler, Landes- sowie Bundesebene vereinte. Frau Dr. Martina Kottmann (BMBFSFJ) brachte ihre Expertise ein, welche Erfahrungen auf Bundesebene mit dem NAP bestehen. Die Diskussion zeigte, dass Präventionsketten ein komplexer und anspruchsvoller Weg sind, um die verschiedenen Akteur*innen aus der Jugendhilfe, Gesundheit, Bildung, Soziales und Wohnen nachhaltig zusammenzuführen, um mit bestehenden Ressourcen Folgen von Kinderarmut präventiv zu begegnen und gegenzusteuern. Ganz unter dem Motto: Gemeinsam geht‘s besser, aber nicht leichter!
Mit rund 60 Teilnehmer*innen bot unser Fachforum beim Deutschen Fürsorgetag einen wertvollen Raum für Austausch und Diskussion. Das Interesse bestätigt die Relevanz der Themen. Wir bedanken uns für den konstruktiven Austausch, der gezeigt hat, wie wichtig die gemeinsame Arbeit an Lösungen - über den Tellerrand von Thüringen hinaus - für aktuelle und zukünftige Herausforderungen ist.
