Gestalten und Wirken von Präventionsketten in Thüringen

Das IKPE ist nunmehr in seinem dritten Jahr der Begleitung von Thüringer Kommunen zur Einführung des Präventionskettenansatzes in den Landkreisen und kreisfreien Städten. Aus diesem Anlass lud das IKPE am 23.04.2025 zur Jahrestagung der Thüringer Präventionsketten „Gestalten und Wirken von Präventionsketten in Thüringen“ in das Augustinerkloster zu Erfurt ein. Im Mittelpunkt der Tagung stand, mit welchen Ansätzen die beteiligten Kommunen Präventionsnetzwerke gestalten. Auf sie war das Rampenlicht gerichtet. Gemeinsam mit ihnen war es möglich, auf Entwicklungen, Erfolge und Herausforderungen zu blicken und zu Lernprozessen und Ableitungen ins Gespräch zu kommen.

Gleich zu Beginn der Tagung übergab Dr. Heike Schaarschmidt (IKPE) der Thüringer Sozialministerin Katharina Schenk (TMSGAF) als Schirmfrau – symbolisch mit einem Präventionskettenschirm - die Schirmherrschaft über das Programm. Diese Ernennung übernahm Katharina Schenk mit den Worten „ich bin gerne Ihre Türöffnerin“ und „ich will die Arbeit meiner Vorgängerin fortsetzen“. Blitzlichtartig gaben die Vertreter*innen der Kommunen ihr einen ersten Einblick, der im Verlaufe des Tages in Fachforen vertieft wurde. Es folgten Diskussionen und Anregungen, sich immer wieder bewusst zu machen „vom Kind aus zu denken“, dafür Zugänge zu schaffen, um sie frühzeitig zu erreichen. Dafür bedarf es einer Verantwortungsgemeinschaft, einer „Allianz der Willigen“, Vertrauen und Unterstützung sowie einen „langen Atem“.

Mittlerweile können wir stolz darauf hinweisen, dass die Weiterentwicklung und Unterstützung von Kommunalen Präventionsketten auch im Thüringer Koalitionsvertrag verankert ist und gemeinsam mit der Sozialministerin Katharina Schenk, der Auridis Stiftung und dem IKPE Gespräche geplant sind, wie eine weitere Förderphase 2026-2028 gestaltet werden kann, um für einen flächendeckenden und nachhaltigen Aufbau von Präventionsnetzwerken Thüringer Landkreise zu unterstützen. In diesem Sinne war die Tagung eine Zwischenbilanz, am Ende des Tages waren sich alle einig, der Wille ist da, „Fortsetzung folgt“.

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